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Suchtgefahren

Nikotinsucht
© Sascha Burkard - Fotolia
Statistisch gesehen sterben immer noch mehr Menschen bei Autounfällen als durch den illegalen Konsum von Drogen. Doch angesichts der Grausamkeit die ein Tod durch Drogen verursacht, ist eine offizielle Zahl von 986 allein im Jahre 2011 erschreckend, die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Je nach Droge stirbt der Konsument durch einen sogenannten schlechten Trip, bei dem er beispielsweise von einer Brücke springt, in der Annahme er könne fliegen, oder aber es kommt zu einem Kreislaufkollaps, Herzversagen, Atemstillstand und schließlich Tod. Oftmals sterben Konsumenten am sogenannten goldenen Schuss, eine überdosierte Injektion in die Vene mit tödlichen Folgen. Häufig aber werden Drogen unbewusst falsch dosiert und führen damit zum Tod, zum Beispiel bei einer ärztlichen Behandlung mit Transquilizern.

Doch was sind Drogen,  welche gibt es und wo werden sie angewendet?

Als eine Droge wird umgangssprachlich eine stark psychotrope Substanz bezeichnet, die unter anderem Halluzinationen und Veränderungen des Bewusstseins herbei führen kann. Tatsächlich sind Drogen, medizinisch betrachtet, Arzneistoffe, die vor allem zu medizinischen Zwecken verwendet werden.  In einigen Kulturen werden Drogen bei Riten zur Bewusstseinserweiterung verwendet, um dadurch bessere Kontrolle über sein Unterbewusstsein zu erhalten. Einige Drogen, sogenannte weiche Drogen, wie zum Beispiel Opioide oder Cannabis werden bei Krankheiten wie Epilepsie oder nach Operationen zu Schmerzlinderung eingesetzt. Allerdings sind Therapien umstritten und werden in Deutschland nur unter strengster ärztlicher Aufsicht und meist in einer Klinik durchgeführt. Zum größten Teil sind Drogen illegal und gesundheitsschädlich. Unterschieden werden muss zwischen weichen, zum Beispiel Haschisch, und harten Drogen, zum Beispiel Heroin, sowie sogenannten Benzodiazepinen, also Tranquilizern.

Sucht (Abhängigkeitssyndrom)

Charakteristisch für die Sucht ist ein unüberwindbares Verlangen oder Bedürfnis, sich die jeweilige Suchtsubstanz(en) (psychotrope Substanz) fortwährend und regelmäßig zuzuführen. Körperliche Anzeichen sind eine Toleranzentwicklung und in einigen Fällen Entzugserscheinungen.

Medizinisch wird Sucht folgendermaßen definiert:

Heute wissen wir, dass nicht nur der Konsum als solcher zu Schäden (gesundheitlich und sozial) führt, sondern auch der eigene Kontrollverlust. Ziel ist es, die Ursachen des Kontrollverlustes zu hinterfragen. Dabei kommt es auf die Wirkmechanismen der psychotropen Substanzen an, welche die Entstehung der Abhängigkeit nicht vollständig erklären, denn nicht jede Person wird aufgrund der Wirkmechanismen abhängig – individuelle Eigenschaften müssen mit berücksichtigt werden.

» Suchtinformationen für Männer


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